Wie soll mein Kater heißen?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der November ist fast schon wieder vorbei und wir sind immer noch im Teil-Lockdown. Bei vielen Menschen liegen die Nerven blank aus den verschiedensten Gründen und jeder einzelne Grund hat seine Berechtigung.

Was tun?

Ich habe leider auch kein Patentrezept. Trotzdem möchte ich heute versuchen, ein bisschen Hoffnung zu verbreiten und Ihnen Mut zu machen. Es ist erst ein paar Tage her, dass ich selber so niedergeschlagen wie schon lange nicht mehr war. Sogar die Hunderunden waren eher anstrengend als entspannend, weil Trude einfach ihr Ding durchziehen wollte und Fidel, der meine Stimmung immer spürt, sehr nervös war. Auch das Schreiben lief nicht ganz rund.

Doch dann … geschah ein kleines Wunder. Ich fand einen Stein. Hier in meiner Ecke des Landes gibt es viele fleißige Steinkünstler*innen, die ihre bemalten Kunstwerke in der freien Wildbahn auslegen. Wer einen dieser Steine findet, kann ihn behalten oder für den nächsten glücklichen Finder verstecken. 

Better Times. Es kommen auch wieder bessere Zeiten.

Er symbolisiert für mich auf perfekte Weise die Hoffnung, denn die besseren Zeiten sind im Buchstabensalat versteckt. Und wenn man sie nicht findet, gibt es jemanden, der die Worte rot einkreist und sagt, dass die Hoffnung immer noch da ist.

Ist das nicht eine wunderbare Erinnerung daran, die Hoffnung nicht zu verlieren?

Auch die Hunderunden machen wieder Spaß. Von Trude und Fidel habe ich schon eine Menge gelernt, Geduld zum Beispiel, aber die wichtigste Lektion ist eine andere. 

Hunde leben im Hier und Jetzt. 

Fidel und Trude toben. Voller Körpereinsatz ist gefragt!

Wenn sie spielen, spielen sie. Wenn sie raufen, dann raufen sie. Während des Schnüffelns fragen sie sich nicht, ob hinter der nächsten Ecke der Erzfeind lauert, mit dem sie sich auseinandersetzen müssen. Was auch immer sie gerade tun, machen sie zu 100%. 

Wenn Trude sich wälzt, ist sie ganz in der Gegenwart. Sie denkt nicht darüber nach, dass sie später unter die Dusche muss 😉.

Ich versuche jetzt jeden Morgen, ganz bewusst das gleiche zu tun wie die beiden. Nein, ich wälze mich nicht. Nicht freiwillig zumindest. Nur wenn ein Fuchs unseren Weg kreuzt und beide Bestien gleichzeitig nach vorne stürmen, atme ich den Duft nassen Laubs und feuchter Erde ein und spüre der Festigkeit des Bodens unter meinem Körper nach 😉.

Auch die Arbeit am nächsten Buch läuft wieder besser. Neben dem Schreiben plane ich gerade einen weiteren Liebesroman, der es in sich hat.  Diese Story wird extrem heiß und ziemlich dunkel, aber auf eine sexy und schöne Weise dunkel. Zum Planen nehme ich mir viel Zeit, denn die Story wird – wenn alles so läuft wie ich es mir vorstelle – unfassbar aufregend werden und ich möchte, dass jedes Detail sitzt, bevor ich mit dem eigentlichen Schreiben beginne. (So viel zu „leben im Hier und Jetzt“, aber auch der Blick in die Zukunft hat seine Berechtigung.)

Anfang des Jahres erscheint einer meiner Regency Liebesromane, den ich neben Grim für mein bestes Buch überhaupt halte. In diesem Liebesroman spielt ein großer, rotgestreifter Kater eine Rolle. Helfen Sie mir bei der Namenswahl? Sie dürfen sich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden:

1. Tidbit

2. Biscuit

Klicken Sie einfach auf den Namen, der Ihnen besser gefällt und Ihre Stimme wird gezählt! Das Ergebnis der Abstimmung verkünde ich dann in meinem nächsten Newsletter. Danke für die Hilfe!

Geben Sie gut auf sich acht und bleiben Sie gesund. Lassen Sie es sich gut gehen, egal ob in der Gegenwart oder in der Zukunft.

Alles, alles Liebe, 

Jenny

Fidel und Trude auf der Wiese im Raureif. Auch im kalten November kann das Leben so schön sein!