Der Gnom

Liebe Leserinnen,

es ist erst ein paar Tage her, dass „Asher: Temptation“ erschienen ist und noch immer lässt mich das Buch nicht los. Ich glaube, dass es vielen Leserinnen genau so geht, denn es trudeln nicht nur die allerschönsten Rezensionen ein, sondern auch viele Fragen.

Eine dieser Fragen, die von meiner Vorableserin Liane eintrudelte, hat mich besonders gepackt. Sie möchte wissen, was es mit dem Gnom auf sich hat, der in Kapitel 35 auftaucht:

„Ich drehe mich um und sehe die Bilder, die mich gestern – war es wirklich erst gestern? – so fasziniert haben. Nichts bewegt sich, egal wie lange ich auf den Nachtmahr starre. Das augenrollende Pferd, das sich aus der Dunkelheit schält, verharrt auf der Leinwand, ebenso wie die deformierte, koboldähnliche Gestalt, die auf der leblos hingegossenen Frau hockt.

Mit wachsendem Unbehagen beobachte ich den Gnom, der es sich auf der Brust der Frau bequem gemacht hat. Aus dem kahlen, runden Schädel quellen die gelbstichigen Augen hervor. Warum sieht er mich an und nicht die Frau?

Der Gnom zwinkert.”

Diese Szene war bereits Teil der allerersten Fassung und sie ist eine der wenigen, die kaum verändert wurden. Es war unglaublich spannend, sie zu schreiben und die alptraumhafte Atmosphäre einzufangen. Aber um das Schreiben an sich geht es heute gar nicht, ich möchte Ihnen vielmehr einen kleinen Einblick in die Funktionsweise eines Autorinnengehirns geben – nein, keine Sorge, es geht hier nicht um einen gehirnchirurgischen Eingriff, sondern um eine etwas ausführlichere Trivia.

Bevor Sie weiterlesen, können Sie sich die Szene auch anhören. Scrollen Sie weiter nach unten und lassen Sie sich die Szene von mir vorlesen. Es ist übrigens kein Ausschnitt aus einem Hörbuch, sondern nur ein Gimmick, eine Mini-Autorenlesung sozusagen.

Ich habe zwar ein Arbeitszimmer, aber das nutze ich eigentlich erst, seit mein Mann im Homeoffice ist. Normalerweise sitze ich am Esstisch, Trude sichert meinen Rücken, Fidel liegt mir zu Füßen. Wenn ich vom Laptop aufschaue, kann ich den Garten sehen. Das mache ich aber nur selten, denn der Blick hinaus ruft mir nur ins Gedächtnis, wie viel Arbeit dort immer liegenbleibt. 

Schauen Sie lieber gemeinsam mit mir nach rechts:

Der Nachtmahr – mein täglicher Begleiter beim Schreiben. 

Gnom im Detail – Und ja, der Gnom schaut mich an und wenn ich nicht genug Worte schaffe, droht er mir mit einem Besuch. 😉

Können Sie sich vorstellen, dass mir beim Schreiben nicht einmal bewusst war, woher das Bild in Ashers Wohnung kommt? Tag für Tag sitze ich an meinem Arbeitsplatz und sehe dieses Bild und merke nicht einmal, dass ich es in einen Roman eingebaut habe.

Gefällt es Ihnen, dieses Werk von Johann Heinrich Füssli, oder finden Sie es eher beängstigend? Oder trifft beides zu? Es trägt übrigens den Titel „Nachtmahr“ und ist der Schwarzen Romantik zuzurechnen. Die Reproduktion hängt in meiner Wohnung, weil ich mit diesem Bild auch ein sehr romantisches Geschenk von meinem Mann verbinde. Im Frankfurter Städelmuseum gab es nämlich vor Jahren eine Ausstellung zur Schwarzen Romantik, und der letzte Tag der Ausstellung fiel mit meinem Geburtstag zusammen. Als ich morgens aufwachte, hatte mein Mann bereits Zugtickets gekauft und drei Stunden später war ich im Himmel. Im schwarzen Himmel, wohlgemerkt. Ich habe dieses Bild gesehen und es hat mich seitdem niemals losgelassen, wie auch einige andere (ein weiteres hängt beim Arbeiten hinter mir und konnte sich nicht so leicht in Ashers Geschichte einschleichen, sonst würden Sie jetzt eine Vampirgeschichte lesen.)

Edvard Munch, Vampir. Auch eines meiner Lieblingsbilder!

Der Besuch im Städelmuseum war eines der schönsten Geburtstagsgeschenke, das ich jemals bekommen habe.

Wenn Sie mehr über das Bild, seine Interpretation und über Füssli lesen wollen, schauen Sie sich diesen Artikel des Städelmuseums in Frankfurt an, er ist großartig und ziemlich unterhaltsam:

Vielleicht – und darauf hat mich die E-Mail einer anderen Leserin gebracht – hat der Nachtmahr aber auch deshalb seinen Weg in „Asher: Temptation“ gefunden, weil Asher unsere Alpträume und Geister wie den Gnom vertreiben kann. Doch damit begnügt er sich nicht. Asher hilft Trish, die von einem Schatten verfolgt wird, mit ihrer Vergangenheit Frieden zu schließen. Dies ist das größte Geschenk, das man einem anderen Menschen machen kann, finde ich.

Alles Liebe von 

Jenny xxx

PS 1: Sie sehen, wie wichtig Ihr Feedback für mich ist, deshalb: Schreiben Sie mir!

PS 2: Ich lese hier zwei Teile aus „Asher: Temptation“:

Trish:

Der Gnom:

Auf der Suche nach Asher

Kommen Sie, wir machen einen Spaziergang durch Ashbrooke und suchen diesen einzigartigen, unvergleichlichen Mann. Die Stadt, in der er seit acht Jahren lebt, liegt im Mittleren Westen der USA und reicht bis an die Ufer des Leech Lakes. Asher ist einer von fünf Cops, die in Ashbrooke für Recht und Ordnung sorgen. In Ashers Fall müsste man vielleicht sagen, dass er für Gerechtigkeit sorgt, denn Recht und Gerechtigkeit sind nicht immer das Gleiche. Gleich hier vorne liegt das Polizei Hauptquartier. Wenn wir uns gegenüber auf die Bank setzen, werden wir ihn früher oder später zu Gesicht bekommen.

Moment – warten Sie. Ich höre das dumpfe Dröhnen eines Motorrads. Ist er das? Nein, das ist Harley von der Death’s Army, der lokalen Bikergang. Im Schritttempo fährt er am Gebäude vorbei, in dem die Polizei untergebracht ist. Das macht der rotbärtige Riese gerne, um Chief Hackett, Ashers Boss, zu provozieren. Harley und Asher haben schon so einiges zusammen erlebt, aber das sind Geschichten für andere Tage.

Heute warten wir auf den geheimnisvollsten und attraktivsten Mann von ganz Ashbrooke. Wo bleibt er nur? Es gibt eigentlich nur zwei Dinge, die ihn aufgehalten haben können: Eine schöne Frau in seinem Bett oder ein Fall.

Ich glaube, ich höre ihn. Der satte Klang des Auspuffs und das gleichmäßige, sonore Dröhnen dieses Motors gehören unverkennbar zu Asher Jacksons Maschine. Sehen Sie, da ist er auch schon und bremst genau vor dem Hauptquartier. Sein langer Ledermantel hebt sich mit der Bewegung, als er von der chromglänzenden Maschine steigt. Für einen Moment sehen wir nur sein Profil, halb bedeckt von der langen Strähne, die ihm ins Gesicht fällt, dann dreht er sich um und schaut direkt zu uns herüber.

Ich muss mir alle Mühe geben, nicht zusammenzuzucken unter dem stechenden Blick seiner blauen Augen, aber ich sage mir, dass ich nichts getan habe, was seinen Unmut erregen könnte. 

Kann es sein, dass auch Sie ein bisschen blass um die Nase geworden sind?

Für einen Augenblick starrt Asher Jackson zu uns herüber, dann lockern sich seine Schultern und ein schmales, kaum wahrnehmbares Lächeln huscht über sein Gesicht. 

Ich stelle mir vor, wie es wäre, von diesem Mund geküsst zu werden, zu fühlen, wie aus der harten, schmalen Linie Lippen werden, die mehr fordern und noch mehr … ah, entschuldigen Sie, aber Asher Jackson verführt jede Frau zum Träumen – auch mich. Ich freue mich, dass Sie nicht mehr blass sind, sondern im Gegenteil ihre Wangen wieder Farbe bekommen haben.

Asher zwinkert uns zu. Dann verschwindet er im Hauptquartier der Polizei.

Für heute haben wir genug gesehen. Wenn Sie wissen wollen, was Asher an diesem Tag erwartet, können Sie es im zweiten Band der Grim-Reihe nachlesen. Zum Buch mit dem Titel „Asher: Temptation“ geht es hier entlang.

Au revoir und danke für Ihre Gesellschaft! Ich hoffe, Sie und ich, wir sehen uns bald wieder in Ashbrooke.

Asher: Temptation ist live

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

für den Bruchteil einer Sekunde hatte ich überlegt, ob ich Ihnen heute einfach nur die harten Fakten mitteilen soll, die da lauten: Mein neues Buch ist live und ab sofort können Sie Ashers Geschichte lesen. Aber ach! Erstens, bleibt da der Spaß am Spiel mit den Worten und am Lesen auf der Strecke und zweitens hat Asher Jackson, Detective und Jäger der Schatten, mehr verdient als das.

Also, die Fakten kennen Sie jetzt. Was die Emotionen angeht … nun, sind Sie bereit, einen Mann kennenzulernen, der wie kein anderer ist?

Wenn Sie Grim gelesen haben, wissen Sie, wessen Sohn Asher ist. Doch ihn lediglich als „Sohn von“ zu beschreiben, hieße ihm Unrecht zu tun. Asher Jackson ist viel mehr als das Produkt zweier Menschen, die sich lieben.

Am besten beschreiben ihn diese drei Fakten:

Asher Jackson ist ein Mann, der niemals aufgibt.  

Zweitens ist er der Mann, der die Geister der Toten aufspürt und sie mit Hilfe seiner dunklen Seite ins Jenseits schickt.

Und drittens ist er ein ziemlich gutaussehender Mann. Sehen Sie selbst:

Es ist schon nicht unkompliziert, die ersten beiden Dinge unter einen Hut zu bringen, aber ein Mann wie Asher Jackson liebt es nicht nur, eine Mission zu haben, er braucht sie. Zusammen mit dem Jäger, seinem schattenhaften Spiegelbild, jagt er skrupellose Killer und die Toten, die noch eine Rechnung mit den Lebenden offen haben. Er ist der Mann, der Ordnung ins Chaos bringt und für Gerechtigkeit sorgt.

Normalerweise bietet auch Punkt drei keinen Anlass zu Sorgen. Doch als die Journalistin Trish Wright in Ashbrooke auftaucht, nimmt Asher Jacksons Leben eine Wendung, die niemand, am wenigsten er selbst, voraussehen konnte. Trish ist nicht nur hartnäckig und smart, sie ist auch verdammt heiß. So heiß, dass nicht nur Asher sie will, sondern auch der Jäger in ihm. Unter der kalten Berührung des Jägers und der heißen Liebkosung Ashers erkennt Trish, dass eine Nacht bei weitem nicht genug ist, um die einmal entfachte Leidenschaft zu stillen. Doch Asher Jackson ist nicht bereit, sein verstörendes Geheimnis zu teilen, selbst dann nicht, wenn Trish stark genug wäre, um sowohl Ashers helle als auch seine dunkle Seite zu umarmen.

Niemand weiß besser als Asher, dass dort, wo Licht ist, auch Schatten herrscht. Als er entdeckt, dass Trish vom Schatten eines Toten verfolgt wird, weiß er: Er muss handeln. Und zwar schnell, bevor die Frau, die er begehrt, von der Dunkelheit verschlungen wird.

Zum Buch geht es hier entlang: Kindle & Print
Mehr Info und Leseprobe

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen. Erzählen Sie mir gerne, wie Ihnen Asher und seine Geschichte gefallen haben und auch, ob Sie mehr von ihm hören möchten.

Alles Liebe,

Jenny

Grim-Reihe:
Band 1: Grim
Band 2: Asher: Temptation
Band 3: Asher: Destiny (November 2020)

EISmeldung *** EISmeldung *** EISmeldung

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit steigenden Temperaturen ändert sich auch mein Tagesablauf. Statt um sieben, halb acht gemütlich mit den Bestien loszuzockeln, stehe ich um halb sechs auf und marschiere bei moderaten 20 Grad los. Fidel ist wie ich ein Frühaufsteher, aber Trude gleicht meinem Mann und würde sich am liebsten gar nicht vor zehn aus dem Bett oder von der Couch bequemen.

Wer stört meinen Schlaf?

Doch das frühe Aufstehen lohnt sich. Bei angenehmen Temperaturen toben die Bestien und nehmen anschließend ein kühles Bad im Rhein. 

Die Bestien toben…

… kühlen sich ab und toben gleich weiter im Wasser.

Wenn wir nach Hause kommen, ist es acht, halb neun und mein Arbeitstag beginnt, während Fidel und Trude sich von den Anstrengungen ihres Hundelebens erholen.

Die Mittagsrunde ist nur kurz, und wenn wir den Schattenspaziergang geschafft haben, gibt es Belohnungen für uns alle: EIS!

Als erstes bekommt die Rasselbande ihr Hundeeis. Letzteres sind in Muffinförmchen gefüllte Fleischwurstwürfel, mit Wasser aufgefüllt und tiefgefroren. Oder gefrorene Melone, gefrorene Leberwurst, gefrorener Joghurt (wenn es nach den Bestien geht, lieber Leberwurst 😉 ).

 Ich entscheide mich an heißen Tagen wie diesen für selbstgemachtes Zitroneneis – das Rezept gibt es ganz unten.

Zitroneneis geht IMMER

Lasst es euch gutgehen an den heißen Tagen! Verwöhnt euch selbst mit einem kühlen Bad, Eis, einem guten Buch und allem, was euch einfällt. Vergesst die Verbeiner nicht … vielleicht ist ja auch eine Sorte Hundeeis dabei, die eurer Fellnase gefällt. Mein Bruder, der langjährige Katzen-Servicekraft ist, sagt übrigens, Katzeneis kann man prima aus Thunfisch herstellen, den mit dem Stabmixer püriert und in Eiswürfelformen füllt.

Bis bald!

Liebe Grüße von
Jenny und den Bestien

🍋 Rezept für selbstgemachtes Zitroneneis

Streng genommen ist dieses Eis ein Sorbet, ich nenne es aber Eis, weil es durch den Traubenzucker genau so cremig wird wie ein normales Eis.  Wer keine Eismaschine hat, nimmt den Behälter mit dem Eis alle halbe Stunde (je öfter, desto cremiger) aus dem Tiefkühler und rührt, bis sich die Eiskristalle auflösen. Dann zurück in den Tiefkühler stellen und so lange wiederholen, bis das Eis die gewünschte Konsistenz hat.

4 bis 5 Bio-Zitronen, je nach Geschmack
2 Blatt Gelatine
50 Gramm Haushaltszucker
120 Gramm Traubenzucker
400 ml Wasser

1. Zitronen waschen und auspressen. Saft auffangen und beiseite stellen. Schale von 1,5 Zitronen abreiben und beiseite stellen.

2. Gelatine nach Packungsanweisung einweichen.

3. Zucker, Traubenzucker und Wasser aufkochen und stetig rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Zitronensaft und die Schale hinzugeben. Alles etwa zwanzig Minuten ziehen lassen.

4. Durch ein feinmaschiges Sieb geben und noch einmal kurz aufkochen. Die aufgelöste Gelatine hinzugeben und unterrühren.

5. Die Masse in die Eismaschine geben und gefrieren lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Entweder in Eisformen geben oder in einem großen Behälter lassen, wie es gewünscht ist.

6. Wenn ihr eine Eismaschine benutzt habt, muss das Sorbet noch zwei bis vier Stunden gefrieren.

Viel Spaß beim Eisessen!


Quelle: Das Eis-Bild ist von Miguel Andrade on Unsplash

Asher kommt … ganz bald!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

den heutigen Newsletter mit einer Formulierung im Betreff zu beginnen, bei der meine Lektorin im Dreieck springen würde, lässt sich leider nicht vermeiden. Ich weiß genau, was sie sagen würde: »Ganz bald« gibt es nicht, entweder findet etwas »bald« statt oder eben nicht. Aber manchmal muss man fünf gerade sein lassen, finde ich. »Ganz bald« trifft nämlich haargenau mein Gefühl von Vorfreude und gespannter Erwartung.

Also, Asher kommt. Und zwar schon im nächsten Monat, im August. Sie wissen, was das heißt? Ja? Heute bekommen Sie das exklusive Teaserkapitel aus »Asher: Temptation« zu lesen (PW: asher). Dieser kurze Text hat alles, was Sie aus meinen Büchern kennen: Einen Alpha Mann mit besonderen Fähigkeiten, der so heiß ist, dass er die Buchseiten in Flammen aufgehen lässt. Eine Frau, die ihm an Intelligenz, Stärke und Anziehungskraft in nichts nachsteht. Ein Geheimnis, das die beiden lüften müssen, wenn sie … ah, meine Lippen sind versiegelt. Lesen Sie selbst. Ich bin sehr gespannt auf Ihr Feedback!

Ein Blick aufs Cover

Eine meiner Behauptungen können Sie sofort überprüfen, ohne in den Teaser hineinlesen zu müssen. Meine Illustratorin Rinna hat sich wieder einmal selbst übertroffen, finde ich:

Abb. COVER Asher: Temptation

Sie sehen, ich habe nicht übertrieben, was Ashers Anziehungskraft angeht.

Er hat es mir nicht leicht gemacht, ihn auf Papier zu bannen, aber das macht Asher zu einer der faszinierendsten Männer in meinen Romanen und hat mich dazu inspiriert, Band 3 der Grim-Reihe gleich im Anschluss zu schreiben.

Es gibt also eine weitere gute Nachricht: Auch der Erscheinungstermin für den nächsten Roman mit Asher steht bereits fest. Nach einer kurzen Wartezeit geht es im November 2020 weiter mit »Asher: Destiny«.

Jetzt wünsche ich Ihnen aber erst einmal viel Spaß mit dem Einstieg in Ashers Leben.

Alles Liebe von

Jenny

Einladung zum Vorablesen “Die Gefangene” (Überarbeitete Neuausgabe)

Liebe Leserinnen,

als ich vor fünf Jahren meine erste Liebesgeschichte veröffentlicht habe, hätte ich mir niemals träumen lassen, dass aus einem Titel einmal viele werden. Es gibt immer noch Momente, in denen ich dankbar und staunend meine Autorenseite bei Amazon besuche und denke, wow, nicht schlecht für eine Ex-Buchhändlerin.

Ich bin normalerweise ein Mensch, der nicht zurückschaut, aber an einem verregneten Sonntag im letzten Jahr habe ich es dennoch getan. Ich habe eines meiner ersten Bücher noch einmal gelesen, und zwar den ersten Band der Betania Breed Reihe. »Alien – Die Gefangene« ist immer noch eines meiner Lieblingsbücher, keine Frage, aber … ja, so richtig zufrieden war ich damit nicht mehr. Mein fünf Jahre jüngeres Ich hatte eine Menge verrückter Ideen, die den Weg ins Buch fanden, aber es wäre nicht das beste Buch, das ich heute schreiben könnte. Es war für mich spürbar, dass das Buch zuerst eine Kurzgeschichte war, die dann zu einem Roman ausgebaut wurde.

Es war an der Zeit für eine Neubearbeitung.

Die Geschichte an sich ist die gleiche. Wenn Sie »Alien – Die Gefangene« gelesen haben und bereit sind, sich die Neufassung noch einmal durchzulesen, werden Sie keine komplett neue Geschichte bekommen. Aber die vielen Kleinigkeiten, die nicht ganz runden Dinge, sind verschwunden. Die Liebesgeschichte zwischen Cassie und Khazaar nimmt viel mehr Raum ein. Ich habe das Tempo angepasst und neue, spannende Elemente eingebaut und dem Bösewicht (den ich damals ziemlich attraktiv fand, heute aber nicht mehr), weniger Raum gegeben.

Sie können es sich ungefähr vorstellen wie … ja, wie Kochenlernen. Als ich das erste Mal in meinem Leben ein Gulasch auf dem Herd hatte, fanden jede Menge Gewürze den Weg ins Essen: Knoblauch, Chili, Paprika, Basilikum, Majoran, Thymian und Maggi. Das Gulasch war okay. Wir haben es gegessen und sind satt geworden. Aber wie beim Kochen ist auch beim Schreiben manchmal weniger mehr.

Also, haben Sie Lust auf ein mit Blut, Schweiß und Tränen überarbeitetes Bewertungsexemplar von »Alien – Die Gefangene«? Dann haben Sie jetzt die Möglichkeit, das Buch zu bekommen.

Melden Sie sich ganz einfach HIER an. Die meisten von Ihnen kennen den Prozess ja schon: Das Buch kommt automatisch in Ihr Email-Postfach oder direkt auf Ihren Kindle.

Danke von Herzen für Ihre Unterstützung!

Alles Liebe,

Jenny

Diary of a desperate dog mum

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Heute erzähle ich Ihnen einfach mal, wie mein Tag im Augenblick aussieht. Der kurze Einblick in mein Leben trägt den Titel 

Diary of a desperate dog mum

6.00 Uhr

Ich wache auf, weil mir furchtbar heiß ist. Im ersten Moment befürchte ich, dass ich spontan in die Wechseljahre gekommen bin, aber dann erkenne ich den Grund für meine Hitzewelle. Fidel hat es sich in meinen Kniekehlen bequem gemacht. Er zuckt und jankt, wahrscheinlich vermöbelt er im Traum einen Rivalen um die Gunst einer hübschen Hundedame aus seinem Harem. Trude hat sich an meinem Bauch zusammengerollt und schnarcht. Ich versuche aufzustehen, aber beide wiegen mehr als ihre jeweils 35 Kilo. Sind sie über Nacht zu Stein geworden? Und warum liegen wir zu dritt auf meiner Hälfte der Matratze, während mein Mann eine ganze Hälfte für sich hat?

7.00 Uhr

Fidel ist topfit und will raus. Trude hat es sich auf der Couch bequem gemacht. Als ich leise andeute, dass ich ganz gern unsere Morgenrunde drehen würde, schaut sie mich an, als wäre ich von allen guten Geistern verlassen. Ich befehle ihr mit all meiner hundemütterlichen Autorität, den runden Trudehintern von der Couch zu bewegen. Vergeblich. Ich versuche es mit einer anderen Taktik und locke sie mit einem Leckerchen, was ihr nur ein desinteressiertes Blinzeln entlockt. Während ich die bittere Erkenntnis verdaue, dass ich kein Alpha bin und als Rudelführer versage, sitzt Fidel alias El Commandante vor der Tür, Halsband und Leine bereits vor sich. Ich drohe Trude, sie allein zuhause zu lassen und endlich habe ich Erfolg. Wir machen uns auf den Weg zum Rhein.

7.11 Uhr

Wir treffen die ersten anderen Hundebesitzer. Ich kann noch nicht sprechen, weil ich die Tasse Kaffee nur halb getrunken habe und bin froh, dass das Kontaktverbot mir einen Vorwand für meine Schweigsamkeit bietet. Doch nachdem der dritte Hundebesitzerin mir einen merkwürdigen Blick zugeworfen hat, merke ich, dass ich heute ziemlich bunt gekleidet bin: blaues Stirnband mit dem Krümelmonster, schwarzes Shirt, eine Leggins mit aufgedruckten Fröschen. Zu allem Überfluss habe ich meine roten Gummistiefel angezogen, obwohl es seit Tagen nicht mehr geregnet hat.

7.12 Uhr

Trude setzt sich zum hundertsten mal auf den dicken Popo und will einfach nicht laufen. Es ist noch zu früh für die kleine Madam, lässt sie mich wissen. Fidel schnüffelt an jedem einzelnen Grashalm.

7.56 Uhr

Für die Strecke, die ich allein in 20 Minuten geschafft hätte, haben wir mehr als eine halbe Stunde gebraucht. Ich erinnere mich an die Worte meiner Hundetrainerin, die mir gesagt hat, dass Hunde sich gern für Erfolge feiern lassen, also feiere ich Trödeltrude und den Nasenbären. Wir freuen uns alle, dass wir es geschafft haben. Yeah! Ich streue imaginäre Rosenblüten. Blöderweise biegt in diesem Moment unser aller Erzfeindin mit ihren beiden Hunden um die Ecke. Fidel knurrt. Trude wirft den Kopf in den Nacken und heult. Ich erstarre mitten in der Bewegung (Sie wissen, Rosenblüten streuen und so weiter) und muss mich fragen lassen, ob ich meine Hunde immer noch nicht im Griff hätte und ob die beiden für mich zierliches Persönchen wie mich nicht zu viel wären. Ich ignoriere die Anspielung auf meine Figur und sage, natürlich hätte ich die beiden nicht im Griff, das wäre ja der Spaß an der Sache. Die Frau und ihre perfekt abgerichteten Hunde drehen sich absolut synchron herum und gehen. Erst als ich Trude noch mal zum Heulen auffordere, beschleunigen sich ihre Schritte.

8.24 Uhr

Wir toben zu dritt durch die Rheinwiesen. Jetzt bin ich froh, dass ich Gummistiefel trage, denn sonst könnte ich nicht mit den Hunden ins Wasser stapfen. Das Baden im Rhein ist bitter nötig, weil Trude sich mal wieder in Unaussprechlichem gewälzt hat. 

9.11 Uhr

Unsere Rückkehr nach Hause gestaltet sich nicht so triumphal, wie ich mir das erhofft habe. Der Ehemann, der gerade Urlaub hat, ist bereits zum Einkaufen aufgebrochen und hat uns in weiser Voraussicht einen Riesenberg Handtücher im Flur bereitgelegt. Leider stinkt Trude immer noch so schlimm, dass ich um eine Dusche nicht herumkomme. Ich schnappe mir meinen Badeanzug und einen zweiten Berg Handtücher. Beide Hunde wissen, was jetzt kommt, aber es gelingt mir, sie auszutricksen, indem ich so tue, als würde ich ihnen die Badezimmertür vor der Nase zumachen. Diesmal gewinne ich das Psychoduell. Ha!

9.15 Uhr

Wir duschen.

10.01 Uhr

Ich wechsele mein grellbuntes Outfit gegen eines in freundlichem Schwarz (nur das Krümelmonster-Stirnband bleibt), putze das Bad und schmeiße die erste Maschine Wäsche an. Nach dem Füttern der Hunde, die ziemlich geschafft sind von den Aufregungen des Tages, setze ich mich an den Tisch und beantworte Emails.

10.30 Uhr

Ich kann endlich anfangen, an meiner Geschichte weiterzuschreiben.

10.40 Uhr

Der Mann kommt vom Einkaufen zurück und stachelt die eigentlich müden Hunde zu einer Toberunde mit Papa an, während ich die Einkäufe verstaue. An Schreiben ist bei dem Terror ohnehin nicht zu denken. 

11.00 Uhr

Ich verbanne den Mann in den Garten, wo er Unkraut jäten soll. Meinen Vorschlag, die Hunde mitzunehmen, damit sie ihm bei der Arbeit helfen, quittiert er mit einem gequälten Blick. Ich starre gnadenlos zurück. Fidel und Trude sind etwa fünf Minuten mit Feuereifer dabei, doch dann entdecken sie, dass sie doch lieber Mama beim Schreiben zusehen. Trude sichert meinen Rücken, Fidel legt sich auf meine Füße. Alles ist gut.

13.26 Uhr

Der Paketbote klingelt. Was sich jetzt abspielt, könnte sich Stephen King nicht besser ausgedacht haben. Fidel entdeckt seinen Killerinstinkt und Trude heult mal wieder wie ein Wolf. Ich bin froh, dass ich den Empfang des Pakets nicht quittieren muss und die Tür eine sichere Barriere zwischen uns und dem unschuldigen Paketboten bildet. Ich weiß, dass wir unter den Zustellern als »die Frau mit den schwarzen Hunden« bekannt sind und sie alle froh sind, wenn wir vor Ort einkaufen und nicht im Internet bestellen. Ich wette, für uns gilt die kontaktlose Zustellung bis ans Ende unseres Lebens.

13.30 Uhr

Das gelieferte Paket mit hundert Schweineohren und 2,5 Kilo Hundespaghetti verstaue ich hundesicher in der Garage. Der Vorrat wird ungefähr anderthalb Monate reichen, danach muss der Paketbote wiederkommen. Fidel und Trude sind der Ansicht, dass es Zeit für die Mittagsrunde ist, aber diesmal schaffe ich es, mich durchzusetzen und schreibe noch die nächste Seite fertig. Okay, den nächsten Absatz. Na ja, ich beende den angefangenen Satz. Danach verbreiten wir für eine kurze Weile Angst und Schrecken im Park.

Und das war nur der Vormittag!

Ich hoffe, der Blick in meinen Autorenalltag hat Ihnen ein bisschen Vergnügen bereitet. Jetzt wissen Sie auf jeden Fall, warum es manchmal etwas länger dauert, bis ein Buch von mir erscheint.

Alles Liebe,

Jenny und die Bestien

Frohe Ostern und allererster Blick auf Ashers Cover

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

geht es Ihnen gut? Sind Sie und Ihre Lieben gesund und trotz der Kontaktsperre noch entspannt?

Für mich ändert sich ja nicht wirklich viel im Alltag, weil ich immer Homeoffice habe, aber ich weiß von meiner Familie und meinen Freunden, dass diese Situation sehr anstrengend sein kann. Vor allem, weil Ostern vor der Tür steht und wir diesmal nicht mit der Familie feiern können. Selbst ein Familienfeier-Muffel wie ich bedauert, meine Eltern und Schwiegereltern und die riesige Familie meines Mannes nicht sehen zu können.

Ich mag den bunten Stoff so sehr, dass ich nichts dagegen hätte, meine Maske auch im Haus zu tragen 😉

Wir haben deshalb beschlossen, am Ostersonntag ein virtuelles Kaffeetrinken zu veranstalten. Ich bin sehr gespannt, wie das funktionieren wird, denn wir sind …. Moment … insgesamt dreizehn Haushalte mit über fünfzig Familienmitgliedern. Schade ist vor allem, dass wir unsere Kuchen nicht teilen können. Die Frau des Cousins meines Mannes (ist sie meine angeheiratete Cousine?) ist eine unfassbar geniale Bäckerin und macht die beste Apfeltarte der Welt. Hier wird es den ersten Rhabarberstreuselkuchen des Jahres geben, mit Rhabarber aus dem Garten.

Essen spielt ja im Hause Foster eine große Rolle. Ich esse gern und mein Mann kocht gern (ich schwöre, ich habe ihn nicht allein aus diesem Grund geheiratet). Eigentlich wollten wir essen gehen, doch das hat sich ja erst einmal erledigt. Aber – und das wollte ich Ihnen unbedingt erzählen – bietet eines unserer Lieblingsrestaurants an, die Zutaten für ein Drei-Gänge-Menü samt Kochanleitung zu liefern. Für uns ist das perfekt, denn mein Mann kann kochen und ich kann in der Zeit, die er am Herd verbringt, lesen oder die Bestien bespaßen. Oder, was nicht unwahrscheinlich ist, weiter schreiben.

Apropos Schreiben.

Sie wissen ja, dass ich den Nachfolger von Grim bereits geschrieben habe und dass der Roman gerade zwischen meiner Editorin und mir hin- und herwandert. Für Sie als Leserinnen meines Newsletters habe ich jetzt exklusiv einen allerersten Blick auf das Cover von Ashers Geschichte.

Schauen Sie, was meine Illustratorin Rinna als Entwurf gezaubert hat:

Ich warte immer darauf, dass Asher jeden Moment den Kopf hebt und mich mit seinem Blick durchbohrt.

Ich liebe das Cover jetzt schon, obwohl es noch nicht fertig ist. Gefällt Ihnen die Haltung von Asher auch so sehr wie mir? Ich mag es, dass man sein Gesicht noch nicht sieht – das gibt ihm etwas Geheimnisvolles, das unglaublich gut zum Roman passt. Schauen Sie sich den dunklen Schatten mit der Sense hinter ihm an … sind Sie schon neugierig? Ich hoffe sehr, die Antwort ist ein eindeutiges Ja, denn ich kann es kaum erwarten, Ashers Geschichte mit Ihnen zu teilen.

Was haben Sie während der Feiertage vor? Sie wissen ja, ich freue mich immer über Post von Ihnen, also schreiben Sie mir!

Ich wünsche Ihnen wunderbare und entspannte Ostertage. Achten Sie auf sich und Ihre Lieben und bleiben Sie gesund.

Frohe Ostern!

Alles Liebe,

Jenny und die Bestien

Spielen im Matsch und die Nase in den Wind halten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit einem guten, altmodischen Erschauern habe ich festgestellt, dass es schon fast Mitte März ist und wir uns im Eiltempo auf Ostern zubewegen. Was einmal mehr beweist, dass Autoren sich definitiv in einem anderen Universum als dem normalen bewegen: Wir rechnen in Erscheinungsterminen und Schreibzeiten, nicht in Feiertagen und Jahreszeiten.

Was gibt es Neues von den Bestien und mir?

Ich liebe es, den Wind zu fühlen!

Es dürfte hinreichend bekannt sein, dass Trude mir in den letzten Wochen mit ihrem Eigensinn ziemlich zugesetzt hat. Auf unbeteiligte Zuschauer mag es ja ganz lustig wirken, wenn Fidel mit fliegenden Ohren und ich mit ebensolchen Haaren durch die dank Hochwasser matschigen Rheinwiesen platsche und Trudes Namen brülle, aber … die Kleine treibt mich an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Deshalb hatte sie vor zwei Wochen ihren ersten Schultag. Leider habe ich mir am Tag davor den Zeh so übel verstaucht, dass mein Mann mit ihr in die Hundeschule gehen musste. Wenn ich seinen Worten Glauben schenken darf, ist Trude eine Musterschülerin und macht von A bis Z alles, was die Trainerin ihr und den anderen Junghunden an Aufgaben zuteilt. Mein kleines Hundemädchen kann so gut hören, wenn sie will!

Damit der Haudegen nicht zu kurz kommt in Sachen Aufmerksamkeit, mache ich mit ihm einen Apportierkurs und er ist nicht nur der schönste Hund der Welt, sondern auch der klügste und beste. Okay, die Trainerin sagt, das Apportieren liegt ihm in den Genen, aber ich glaube, ich habe mit meinen beiden Bestien einfach meine perfekten Hunde erwischt. Außer, ich renne gerade durch die Matsche, mein Gummistiefel bleibt im Modder kleben und die anderen Hundebesitzer zeigen mit dem Finger auf mich und ich kehre heiser nach Hause zurück … aber unter uns: Ich liebe es, mit den Hunden in der Matsche zu spielen, als wäre ich wieder 5 Jahre alt und mir ist total egal, wie ich danach aussehe.

Fidel spielt am liebsten im Schlamm

Was mache ich sonst noch außer dem Bändigen der Bestien?

Nachdem Grim endlich erschienen ist und der sexiest Reaper alive (mehr oder weniger alive) sein Unwesen auf den Readern treibt, kann ich stolz und glücklich erzählen, dass mit Ashers Geschichte Teil zwei bereits in der ersten Fassung fertig ist.

Asher nimmt Gestalt an

Das Buch ist im Moment bei meiner Editorin und die Künstlerin, die für Grims grandiose Umsetzung gesorgt hat, zeichnet am Cover für Asher.

Und ich tippe wie eine Besessene am dritten Teil. Ganz nebenbei – haha, ich wünschte, das wäre so – werden zwei Bücher aus meinen Anfangstagen einer Verjüngungskur unterzogen. Hölle, dein Name ist Überarbeitung. Aber, daran glauben meine Editorin und ich fest, die Arbeit wird sich lohnen. Wenn die ganzen Kinderkrankheiten erst einmal ausgemerzt sind, werden Sie und ich und alle anderen Leser bessere Bücher in den Händen halten.

Gibt es noch etwas anderes außer dem Schreiben in meinem Leben?

Ja, aber es hat auch mit Buchstaben zu tun. Natürlich rede ich vom Lesen. Es kommt mir vor, als hätte ich in den letzten Wochen mehr gute Bücher gelesen als im gesamten Jahr zuvor. Ich lese fast alle Genres querbeet, nur nicht das Genre, das ich gerade schreibe. Paranormale Romanzen sind also gerade tabu für mich, aber es gibt ja zum Glück noch so viele andere Bücher zu entdecken!

Unfassbar witzig und ein kleines bisschen romantisch sind die Zeitreise-Romane von Jodi Taylor. »Die Chroniken von St. Mary’s« sind ein Heidenspaß und die Hauptfigur Miss Maxwell ist nicht auf den Mund gefallen, mutig und erfindungsreich – so wie ich immer sein wollte. Wenn Sie also Dinosauriern begegnen möchten oder auch ins alte Griechenland reisen wollen, geben Sie Miss Maxwell und ihren verrückten Kollegen von St. Mary’s eine Chance!

Ansonsten habe ich viele Bücher angefangen und wieder zur Seite gelegt, weil sie sich einfach nicht richtig angefühlt haben. So bin ich zum Beispiel immer noch auf der Suche nach dem perfekten Krimi mit Hund und / oder Katze und nach einem Krimi mit einer außergewöhnlichen Heldin. Ich bin die austauschbaren, perfekten Frauen satt, die alles geregelt bekommen und suche eine wirklich schräge Lektüre. Tipps sind immer willkommen!

Gleich geht es für mich zurück zum dritten Teil der Grim-Reihe. Das Schreiben macht unglaublich viel Spaß und ich kann es kaum erwarten, an den Laptop zurückzukehren. Aber erst einmal möchten die Bestien durch die Rheinwiesen toben und ich möchte mein Gesicht in den Wind und in den Regen halten, während wir drei uns verausgaben.

Das Wichtigste kommt wie immer zum Schluss.

Das Coronavirus dreht gerade unser aller Leben auf Links und ist in unglaublich kurzer Zeit Teil unseres Alltags geworden.

Es ist völlig okay, Angst zu haben (ich bin eine Expertin auf diesem Gebiet, Ihr dürft mir glauben), aber lasst nicht zu, dass dieses Gefühl Euer Leben bestimmt. Angst macht klein und sie isoliert. Wer sich vor dem unsichtbaren Virus und vor der unsicheren Zukunft fürchtet, ist jedoch nicht allein. Wir alle, von meinem Mann über meinen Bruder, der in der Altenpflege arbeitet bis hinaus zu Euch, kennen dieses Gefühl. Ihr seid nicht allein. Redet. Schreibt. Telefoniert. Helft anderen, denen es schlecht geht, den alten Omas und Opas, die nicht mehr einkaufen können, der Nachbarin, die nicht weiß wohin mit ihrem aus der Schule entlassenen Kind. Tut Dinge, die Euch gut tun und Euch daran erinnern, wie sich das Glück anfühlt.

Versprecht mir, dass Ihr gut auf Euch und Eure Lieben aufpasst.

Alles Liebe,

Jenny

Grim 💀 ist live!

Heute wird es düster, gefährlich und heiß – verdammt heiß.

Mein neues Buch ist endlich da und mit ihm ein Mann, der mir beim Schreiben so manche Schweißperle auf die Stirn getrieben hat.

Darf ich vorstellen: Grim.

Er fährt die schnittigste (und lauteste) Harley, er schwingt die schärfste Sense und er küsst besser als Casanova. 

Es ist also kein Wunder, dass Mila ihm nur schwer widerstehen kann. Okay, möglicherweise glaubt sie ihm nicht, als er vor ihr steht und behauptet, der leibhaftige Tod zu sein und dass er gekommen ist, um sie zu holen. Doch als er sie packt und mit sich nimmt in sein dunkles Reich, bleibt ihr keine Wahl als ihm zu glauben. Wenn sie die Sonne jemals wiedersehen will, muss sie einen Weg finden, sein kaltes Herz zu erweichen.

Ob es ihr gelingt? Gut möglich, dass Mila die Gefahr unterschätzt, in die sie sich begibt. Denn niemand, nicht einmal eine kurvige Schönheit, teilt das Bett mit dem Tod, ohne die Konsequenzen zu tragen …

In meinen neuen Liebesroman sind mehr Dinge eingeflossen als üblich. Normalerweise setze ich mich hin und schreibe. In Grims Fall jedoch gab es bereits im Vorfeld bei der Planung eine ganze Menge ungewöhnlicher Inspirationsquellen. Musik beim Schreiben zu hören funktioniert für mich gar nicht – bei Grim war das anders. Je mehr Songs ich hörte, desto mehr Facetten bekam mein männlicher Hauptdarsteller.

Playlist bei Spotify:

In der Malerei, insbesondere in der schwarzen Romantik, ist das Thema »Liebe und Tod« oder »Der Tod und das Mädchen«, wie es in der Malerei genannt wird, ein Favorit der Künstler. Ich habe mir eine kleine Galerie mit meinen Lieblingsbildern zusammengestellt, die ich beim Schreiben immer vor Augen hatte. Ich habe mir jede Menge Filme angesehen und sie ein zweites oder drittes Mal angeschaut und mich dabei besonders auf die Beziehung zwischen dem Tod und der Liebe konzentriert. Es war erstaunlich, wie viele Künstler diese Thematik in ihren Werken dargestellt haben!

Ich wünsche euch so viel Spaß beim Lesen, wie ich es beim Schreiben hatte!

Mehr Info und Leseprobe.

Jenny xxx