Einladung zum Vorablesen “Die Gefangene” (Überarbeitete Neuausgabe)

Liebe Leserinnen,

als ich vor fünf Jahren meine erste Liebesgeschichte veröffentlicht habe, hätte ich mir niemals träumen lassen, dass aus einem Titel einmal viele werden. Es gibt immer noch Momente, in denen ich dankbar und staunend meine Autorenseite bei Amazon besuche und denke, wow, nicht schlecht für eine Ex-Buchhändlerin.

Ich bin normalerweise ein Mensch, der nicht zurückschaut, aber an einem verregneten Sonntag im letzten Jahr habe ich es dennoch getan. Ich habe eines meiner ersten Bücher noch einmal gelesen, und zwar den ersten Band der Betania Breed Reihe. »Alien – Die Gefangene« ist immer noch eines meiner Lieblingsbücher, keine Frage, aber … ja, so richtig zufrieden war ich damit nicht mehr. Mein fünf Jahre jüngeres Ich hatte eine Menge verrückter Ideen, die den Weg ins Buch fanden, aber es wäre nicht das beste Buch, das ich heute schreiben könnte. Es war für mich spürbar, dass das Buch zuerst eine Kurzgeschichte war, die dann zu einem Roman ausgebaut wurde.

Es war an der Zeit für eine Neubearbeitung.

Die Geschichte an sich ist die gleiche. Wenn Sie »Alien – Die Gefangene« gelesen haben und bereit sind, sich die Neufassung noch einmal durchzulesen, werden Sie keine komplett neue Geschichte bekommen. Aber die vielen Kleinigkeiten, die nicht ganz runden Dinge, sind verschwunden. Die Liebesgeschichte zwischen Cassie und Khazaar nimmt viel mehr Raum ein. Ich habe das Tempo angepasst und neue, spannende Elemente eingebaut und dem Bösewicht (den ich damals ziemlich attraktiv fand, heute aber nicht mehr), weniger Raum gegeben.

Sie können es sich ungefähr vorstellen wie … ja, wie Kochenlernen. Als ich das erste Mal in meinem Leben ein Gulasch auf dem Herd hatte, fanden jede Menge Gewürze den Weg ins Essen: Knoblauch, Chili, Paprika, Basilikum, Majoran, Thymian und Maggi. Das Gulasch war okay. Wir haben es gegessen und sind satt geworden. Aber wie beim Kochen ist auch beim Schreiben manchmal weniger mehr.

Also, haben Sie Lust auf ein mit Blut, Schweiß und Tränen überarbeitetes Bewertungsexemplar von »Alien – Die Gefangene«? Dann haben Sie jetzt die Möglichkeit, das Buch zu bekommen.

Melden Sie sich ganz einfach HIER an. Die meisten von Ihnen kennen den Prozess ja schon: Das Buch kommt automatisch in Ihr Email-Postfach oder direkt auf Ihren Kindle.

Danke von Herzen für Ihre Unterstützung!

Alles Liebe,

Jenny

Diary of a desperate dog mum

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Heute erzähle ich Ihnen einfach mal, wie mein Tag im Augenblick aussieht. Der kurze Einblick in mein Leben trägt den Titel 

Diary of a desperate dog mum

6.00 Uhr

Ich wache auf, weil mir furchtbar heiß ist. Im ersten Moment befürchte ich, dass ich spontan in die Wechseljahre gekommen bin, aber dann erkenne ich den Grund für meine Hitzewelle. Fidel hat es sich in meinen Kniekehlen bequem gemacht. Er zuckt und jankt, wahrscheinlich vermöbelt er im Traum einen Rivalen um die Gunst einer hübschen Hundedame aus seinem Harem. Trude hat sich an meinem Bauch zusammengerollt und schnarcht. Ich versuche aufzustehen, aber beide wiegen mehr als ihre jeweils 35 Kilo. Sind sie über Nacht zu Stein geworden? Und warum liegen wir zu dritt auf meiner Hälfte der Matratze, während mein Mann eine ganze Hälfte für sich hat?

7.00 Uhr

Fidel ist topfit und will raus. Trude hat es sich auf der Couch bequem gemacht. Als ich leise andeute, dass ich ganz gern unsere Morgenrunde drehen würde, schaut sie mich an, als wäre ich von allen guten Geistern verlassen. Ich befehle ihr mit all meiner hundemütterlichen Autorität, den runden Trudehintern von der Couch zu bewegen. Vergeblich. Ich versuche es mit einer anderen Taktik und locke sie mit einem Leckerchen, was ihr nur ein desinteressiertes Blinzeln entlockt. Während ich die bittere Erkenntnis verdaue, dass ich kein Alpha bin und als Rudelführer versage, sitzt Fidel alias El Commandante vor der Tür, Halsband und Leine bereits vor sich. Ich drohe Trude, sie allein zuhause zu lassen und endlich habe ich Erfolg. Wir machen uns auf den Weg zum Rhein.

7.11 Uhr

Wir treffen die ersten anderen Hundebesitzer. Ich kann noch nicht sprechen, weil ich die Tasse Kaffee nur halb getrunken habe und bin froh, dass das Kontaktverbot mir einen Vorwand für meine Schweigsamkeit bietet. Doch nachdem der dritte Hundebesitzerin mir einen merkwürdigen Blick zugeworfen hat, merke ich, dass ich heute ziemlich bunt gekleidet bin: blaues Stirnband mit dem Krümelmonster, schwarzes Shirt, eine Leggins mit aufgedruckten Fröschen. Zu allem Überfluss habe ich meine roten Gummistiefel angezogen, obwohl es seit Tagen nicht mehr geregnet hat.

7.12 Uhr

Trude setzt sich zum hundertsten mal auf den dicken Popo und will einfach nicht laufen. Es ist noch zu früh für die kleine Madam, lässt sie mich wissen. Fidel schnüffelt an jedem einzelnen Grashalm.

7.56 Uhr

Für die Strecke, die ich allein in 20 Minuten geschafft hätte, haben wir mehr als eine halbe Stunde gebraucht. Ich erinnere mich an die Worte meiner Hundetrainerin, die mir gesagt hat, dass Hunde sich gern für Erfolge feiern lassen, also feiere ich Trödeltrude und den Nasenbären. Wir freuen uns alle, dass wir es geschafft haben. Yeah! Ich streue imaginäre Rosenblüten. Blöderweise biegt in diesem Moment unser aller Erzfeindin mit ihren beiden Hunden um die Ecke. Fidel knurrt. Trude wirft den Kopf in den Nacken und heult. Ich erstarre mitten in der Bewegung (Sie wissen, Rosenblüten streuen und so weiter) und muss mich fragen lassen, ob ich meine Hunde immer noch nicht im Griff hätte und ob die beiden für mich zierliches Persönchen wie mich nicht zu viel wären. Ich ignoriere die Anspielung auf meine Figur und sage, natürlich hätte ich die beiden nicht im Griff, das wäre ja der Spaß an der Sache. Die Frau und ihre perfekt abgerichteten Hunde drehen sich absolut synchron herum und gehen. Erst als ich Trude noch mal zum Heulen auffordere, beschleunigen sich ihre Schritte.

8.24 Uhr

Wir toben zu dritt durch die Rheinwiesen. Jetzt bin ich froh, dass ich Gummistiefel trage, denn sonst könnte ich nicht mit den Hunden ins Wasser stapfen. Das Baden im Rhein ist bitter nötig, weil Trude sich mal wieder in Unaussprechlichem gewälzt hat. 

9.11 Uhr

Unsere Rückkehr nach Hause gestaltet sich nicht so triumphal, wie ich mir das erhofft habe. Der Ehemann, der gerade Urlaub hat, ist bereits zum Einkaufen aufgebrochen und hat uns in weiser Voraussicht einen Riesenberg Handtücher im Flur bereitgelegt. Leider stinkt Trude immer noch so schlimm, dass ich um eine Dusche nicht herumkomme. Ich schnappe mir meinen Badeanzug und einen zweiten Berg Handtücher. Beide Hunde wissen, was jetzt kommt, aber es gelingt mir, sie auszutricksen, indem ich so tue, als würde ich ihnen die Badezimmertür vor der Nase zumachen. Diesmal gewinne ich das Psychoduell. Ha!

9.15 Uhr

Wir duschen.

10.01 Uhr

Ich wechsele mein grellbuntes Outfit gegen eines in freundlichem Schwarz (nur das Krümelmonster-Stirnband bleibt), putze das Bad und schmeiße die erste Maschine Wäsche an. Nach dem Füttern der Hunde, die ziemlich geschafft sind von den Aufregungen des Tages, setze ich mich an den Tisch und beantworte Emails.

10.30 Uhr

Ich kann endlich anfangen, an meiner Geschichte weiterzuschreiben.

10.40 Uhr

Der Mann kommt vom Einkaufen zurück und stachelt die eigentlich müden Hunde zu einer Toberunde mit Papa an, während ich die Einkäufe verstaue. An Schreiben ist bei dem Terror ohnehin nicht zu denken. 

11.00 Uhr

Ich verbanne den Mann in den Garten, wo er Unkraut jäten soll. Meinen Vorschlag, die Hunde mitzunehmen, damit sie ihm bei der Arbeit helfen, quittiert er mit einem gequälten Blick. Ich starre gnadenlos zurück. Fidel und Trude sind etwa fünf Minuten mit Feuereifer dabei, doch dann entdecken sie, dass sie doch lieber Mama beim Schreiben zusehen. Trude sichert meinen Rücken, Fidel legt sich auf meine Füße. Alles ist gut.

13.26 Uhr

Der Paketbote klingelt. Was sich jetzt abspielt, könnte sich Stephen King nicht besser ausgedacht haben. Fidel entdeckt seinen Killerinstinkt und Trude heult mal wieder wie ein Wolf. Ich bin froh, dass ich den Empfang des Pakets nicht quittieren muss und die Tür eine sichere Barriere zwischen uns und dem unschuldigen Paketboten bildet. Ich weiß, dass wir unter den Zustellern als »die Frau mit den schwarzen Hunden« bekannt sind und sie alle froh sind, wenn wir vor Ort einkaufen und nicht im Internet bestellen. Ich wette, für uns gilt die kontaktlose Zustellung bis ans Ende unseres Lebens.

13.30 Uhr

Das gelieferte Paket mit hundert Schweineohren und 2,5 Kilo Hundespaghetti verstaue ich hundesicher in der Garage. Der Vorrat wird ungefähr anderthalb Monate reichen, danach muss der Paketbote wiederkommen. Fidel und Trude sind der Ansicht, dass es Zeit für die Mittagsrunde ist, aber diesmal schaffe ich es, mich durchzusetzen und schreibe noch die nächste Seite fertig. Okay, den nächsten Absatz. Na ja, ich beende den angefangenen Satz. Danach verbreiten wir für eine kurze Weile Angst und Schrecken im Park.

Und das war nur der Vormittag!

Ich hoffe, der Blick in meinen Autorenalltag hat Ihnen ein bisschen Vergnügen bereitet. Jetzt wissen Sie auf jeden Fall, warum es manchmal etwas länger dauert, bis ein Buch von mir erscheint.

Alles Liebe,

Jenny und die Bestien

Frohe Ostern und allererster Blick auf Ashers Cover

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

geht es Ihnen gut? Sind Sie und Ihre Lieben gesund und trotz der Kontaktsperre noch entspannt?

Für mich ändert sich ja nicht wirklich viel im Alltag, weil ich immer Homeoffice habe, aber ich weiß von meiner Familie und meinen Freunden, dass diese Situation sehr anstrengend sein kann. Vor allem, weil Ostern vor der Tür steht und wir diesmal nicht mit der Familie feiern können. Selbst ein Familienfeier-Muffel wie ich bedauert, meine Eltern und Schwiegereltern und die riesige Familie meines Mannes nicht sehen zu können.

Ich mag den bunten Stoff so sehr, dass ich nichts dagegen hätte, meine Maske auch im Haus zu tragen 😉

Wir haben deshalb beschlossen, am Ostersonntag ein virtuelles Kaffeetrinken zu veranstalten. Ich bin sehr gespannt, wie das funktionieren wird, denn wir sind …. Moment … insgesamt dreizehn Haushalte mit über fünfzig Familienmitgliedern. Schade ist vor allem, dass wir unsere Kuchen nicht teilen können. Die Frau des Cousins meines Mannes (ist sie meine angeheiratete Cousine?) ist eine unfassbar geniale Bäckerin und macht die beste Apfeltarte der Welt. Hier wird es den ersten Rhabarberstreuselkuchen des Jahres geben, mit Rhabarber aus dem Garten.

Essen spielt ja im Hause Foster eine große Rolle. Ich esse gern und mein Mann kocht gern (ich schwöre, ich habe ihn nicht allein aus diesem Grund geheiratet). Eigentlich wollten wir essen gehen, doch das hat sich ja erst einmal erledigt. Aber – und das wollte ich Ihnen unbedingt erzählen – bietet eines unserer Lieblingsrestaurants an, die Zutaten für ein Drei-Gänge-Menü samt Kochanleitung zu liefern. Für uns ist das perfekt, denn mein Mann kann kochen und ich kann in der Zeit, die er am Herd verbringt, lesen oder die Bestien bespaßen. Oder, was nicht unwahrscheinlich ist, weiter schreiben.

Apropos Schreiben.

Sie wissen ja, dass ich den Nachfolger von Grim bereits geschrieben habe und dass der Roman gerade zwischen meiner Editorin und mir hin- und herwandert. Für Sie als Leserinnen meines Newsletters habe ich jetzt exklusiv einen allerersten Blick auf das Cover von Ashers Geschichte.

Schauen Sie, was meine Illustratorin Rinna als Entwurf gezaubert hat:

Ich warte immer darauf, dass Asher jeden Moment den Kopf hebt und mich mit seinem Blick durchbohrt.

Ich liebe das Cover jetzt schon, obwohl es noch nicht fertig ist. Gefällt Ihnen die Haltung von Asher auch so sehr wie mir? Ich mag es, dass man sein Gesicht noch nicht sieht – das gibt ihm etwas Geheimnisvolles, das unglaublich gut zum Roman passt. Schauen Sie sich den dunklen Schatten mit der Sense hinter ihm an … sind Sie schon neugierig? Ich hoffe sehr, die Antwort ist ein eindeutiges Ja, denn ich kann es kaum erwarten, Ashers Geschichte mit Ihnen zu teilen.

Was haben Sie während der Feiertage vor? Sie wissen ja, ich freue mich immer über Post von Ihnen, also schreiben Sie mir!

Ich wünsche Ihnen wunderbare und entspannte Ostertage. Achten Sie auf sich und Ihre Lieben und bleiben Sie gesund.

Frohe Ostern!

Alles Liebe,

Jenny und die Bestien

Spielen im Matsch und die Nase in den Wind halten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit einem guten, altmodischen Erschauern habe ich festgestellt, dass es schon fast Mitte März ist und wir uns im Eiltempo auf Ostern zubewegen. Was einmal mehr beweist, dass Autoren sich definitiv in einem anderen Universum als dem normalen bewegen: Wir rechnen in Erscheinungsterminen und Schreibzeiten, nicht in Feiertagen und Jahreszeiten.

Was gibt es Neues von den Bestien und mir?

Ich liebe es, den Wind zu fühlen!

Es dürfte hinreichend bekannt sein, dass Trude mir in den letzten Wochen mit ihrem Eigensinn ziemlich zugesetzt hat. Auf unbeteiligte Zuschauer mag es ja ganz lustig wirken, wenn Fidel mit fliegenden Ohren und ich mit ebensolchen Haaren durch die dank Hochwasser matschigen Rheinwiesen platsche und Trudes Namen brülle, aber … die Kleine treibt mich an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Deshalb hatte sie vor zwei Wochen ihren ersten Schultag. Leider habe ich mir am Tag davor den Zeh so übel verstaucht, dass mein Mann mit ihr in die Hundeschule gehen musste. Wenn ich seinen Worten Glauben schenken darf, ist Trude eine Musterschülerin und macht von A bis Z alles, was die Trainerin ihr und den anderen Junghunden an Aufgaben zuteilt. Mein kleines Hundemädchen kann so gut hören, wenn sie will!

Damit der Haudegen nicht zu kurz kommt in Sachen Aufmerksamkeit, mache ich mit ihm einen Apportierkurs und er ist nicht nur der schönste Hund der Welt, sondern auch der klügste und beste. Okay, die Trainerin sagt, das Apportieren liegt ihm in den Genen, aber ich glaube, ich habe mit meinen beiden Bestien einfach meine perfekten Hunde erwischt. Außer, ich renne gerade durch die Matsche, mein Gummistiefel bleibt im Modder kleben und die anderen Hundebesitzer zeigen mit dem Finger auf mich und ich kehre heiser nach Hause zurück … aber unter uns: Ich liebe es, mit den Hunden in der Matsche zu spielen, als wäre ich wieder 5 Jahre alt und mir ist total egal, wie ich danach aussehe.

Fidel spielt am liebsten im Schlamm

Was mache ich sonst noch außer dem Bändigen der Bestien?

Nachdem Grim endlich erschienen ist und der sexiest Reaper alive (mehr oder weniger alive) sein Unwesen auf den Readern treibt, kann ich stolz und glücklich erzählen, dass mit Ashers Geschichte Teil zwei bereits in der ersten Fassung fertig ist.

Asher nimmt Gestalt an

Das Buch ist im Moment bei meiner Editorin und die Künstlerin, die für Grims grandiose Umsetzung gesorgt hat, zeichnet am Cover für Asher.

Und ich tippe wie eine Besessene am dritten Teil. Ganz nebenbei – haha, ich wünschte, das wäre so – werden zwei Bücher aus meinen Anfangstagen einer Verjüngungskur unterzogen. Hölle, dein Name ist Überarbeitung. Aber, daran glauben meine Editorin und ich fest, die Arbeit wird sich lohnen. Wenn die ganzen Kinderkrankheiten erst einmal ausgemerzt sind, werden Sie und ich und alle anderen Leser bessere Bücher in den Händen halten.

Gibt es noch etwas anderes außer dem Schreiben in meinem Leben?

Ja, aber es hat auch mit Buchstaben zu tun. Natürlich rede ich vom Lesen. Es kommt mir vor, als hätte ich in den letzten Wochen mehr gute Bücher gelesen als im gesamten Jahr zuvor. Ich lese fast alle Genres querbeet, nur nicht das Genre, das ich gerade schreibe. Paranormale Romanzen sind also gerade tabu für mich, aber es gibt ja zum Glück noch so viele andere Bücher zu entdecken!

Unfassbar witzig und ein kleines bisschen romantisch sind die Zeitreise-Romane von Jodi Taylor. »Die Chroniken von St. Mary’s« sind ein Heidenspaß und die Hauptfigur Miss Maxwell ist nicht auf den Mund gefallen, mutig und erfindungsreich – so wie ich immer sein wollte. Wenn Sie also Dinosauriern begegnen möchten oder auch ins alte Griechenland reisen wollen, geben Sie Miss Maxwell und ihren verrückten Kollegen von St. Mary’s eine Chance!

Ansonsten habe ich viele Bücher angefangen und wieder zur Seite gelegt, weil sie sich einfach nicht richtig angefühlt haben. So bin ich zum Beispiel immer noch auf der Suche nach dem perfekten Krimi mit Hund und / oder Katze und nach einem Krimi mit einer außergewöhnlichen Heldin. Ich bin die austauschbaren, perfekten Frauen satt, die alles geregelt bekommen und suche eine wirklich schräge Lektüre. Tipps sind immer willkommen!

Gleich geht es für mich zurück zum dritten Teil der Grim-Reihe. Das Schreiben macht unglaublich viel Spaß und ich kann es kaum erwarten, an den Laptop zurückzukehren. Aber erst einmal möchten die Bestien durch die Rheinwiesen toben und ich möchte mein Gesicht in den Wind und in den Regen halten, während wir drei uns verausgaben.

Das Wichtigste kommt wie immer zum Schluss.

Das Coronavirus dreht gerade unser aller Leben auf Links und ist in unglaublich kurzer Zeit Teil unseres Alltags geworden.

Es ist völlig okay, Angst zu haben (ich bin eine Expertin auf diesem Gebiet, Ihr dürft mir glauben), aber lasst nicht zu, dass dieses Gefühl Euer Leben bestimmt. Angst macht klein und sie isoliert. Wer sich vor dem unsichtbaren Virus und vor der unsicheren Zukunft fürchtet, ist jedoch nicht allein. Wir alle, von meinem Mann über meinen Bruder, der in der Altenpflege arbeitet bis hinaus zu Euch, kennen dieses Gefühl. Ihr seid nicht allein. Redet. Schreibt. Telefoniert. Helft anderen, denen es schlecht geht, den alten Omas und Opas, die nicht mehr einkaufen können, der Nachbarin, die nicht weiß wohin mit ihrem aus der Schule entlassenen Kind. Tut Dinge, die Euch gut tun und Euch daran erinnern, wie sich das Glück anfühlt.

Versprecht mir, dass Ihr gut auf Euch und Eure Lieben aufpasst.

Alles Liebe,

Jenny

Grim 💀 ist live!

Heute wird es düster, gefährlich und heiß – verdammt heiß.

Mein neues Buch ist endlich da und mit ihm ein Mann, der mir beim Schreiben so manche Schweißperle auf die Stirn getrieben hat.

Darf ich vorstellen: Grim.

Er fährt die schnittigste (und lauteste) Harley, er schwingt die schärfste Sense und er küsst besser als Casanova. 

Es ist also kein Wunder, dass Mila ihm nur schwer widerstehen kann. Okay, möglicherweise glaubt sie ihm nicht, als er vor ihr steht und behauptet, der leibhaftige Tod zu sein und dass er gekommen ist, um sie zu holen. Doch als er sie packt und mit sich nimmt in sein dunkles Reich, bleibt ihr keine Wahl als ihm zu glauben. Wenn sie die Sonne jemals wiedersehen will, muss sie einen Weg finden, sein kaltes Herz zu erweichen.

Ob es ihr gelingt? Gut möglich, dass Mila die Gefahr unterschätzt, in die sie sich begibt. Denn niemand, nicht einmal eine kurvige Schönheit, teilt das Bett mit dem Tod, ohne die Konsequenzen zu tragen …

In meinen neuen Liebesroman sind mehr Dinge eingeflossen als üblich. Normalerweise setze ich mich hin und schreibe. In Grims Fall jedoch gab es bereits im Vorfeld bei der Planung eine ganze Menge ungewöhnlicher Inspirationsquellen. Musik beim Schreiben zu hören funktioniert für mich gar nicht – bei Grim war das anders. Je mehr Songs ich hörte, desto mehr Facetten bekam mein männlicher Hauptdarsteller.

Playlist bei Spotify:

In der Malerei, insbesondere in der schwarzen Romantik, ist das Thema »Liebe und Tod« oder »Der Tod und das Mädchen«, wie es in der Malerei genannt wird, ein Favorit der Künstler. Ich habe mir eine kleine Galerie mit meinen Lieblingsbildern zusammengestellt, die ich beim Schreiben immer vor Augen hatte. Ich habe mir jede Menge Filme angesehen und sie ein zweites oder drittes Mal angeschaut und mich dabei besonders auf die Beziehung zwischen dem Tod und der Liebe konzentriert. Es war erstaunlich, wie viele Künstler diese Thematik in ihren Werken dargestellt haben!

Ich wünsche euch so viel Spaß beim Lesen, wie ich es beim Schreiben hatte!

Mehr Info und Leseprobe.

Jenny xxx

Die Rasselbande in Bildern

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute möchte ich Ihnen ausnahmsweise einmal keines der Abenteuer erzählen, die Fidel, Trude und ich jeden Tag erleben. Vor allem, weil Trude mitten in der Pubertät steckt, unglaublich anstrengend ist und mir jeden Tag zu verstehen gibt, dass sie erwachsen genug ist, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Deshalb bekommen Sie an dieser Stelle lediglich einen Monatsüberblick in Bildern, die meine Mutter gezeichnet hat.

1. Fidel hat es eilig

2. Mitreißend

3. Prinz Fidel mit verletzter Pfote nach Rauferei

4. Prinz Fidel

5. Trude hat immer Hunger

6. Trude mit dem dicken Popo

7. Lebensfreude

8. Stinkbombe Trude

Vielleicht kann ich im nächsten oder übernächsten Monat über ihr Benehmen schmunzeln, aber im Augenblick bin ich froh, wenn ich eine Stunde lang mal nicht der böse Cop sein muss. Und ja, Sie haben Recht, wenn Sie jetzt denken, dass mein Mann der gute Cop ist.

Mein Team und ich haben im Jahr 2020 einige wunderbare Überraschungen für Sie, darunter den mitreißendsten Liebesroman mit dem aufregendsten Helden, den ich in den fünf Jahren als Vollzeit-Autorin geschrieben habe…

Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: Er lebte schon sehr lange in meinem Kopf, ähnlich wie Khazaar, der Held meines ersten veröffentlichten Romans. Zu Beginn war er einfach ein ausnehmend attraktiver, langhaariger Typ mit Lederjacke und Cowboystiefeln. Mir war schnell klar, dass ich für diesen Macho ein Umfeld schaffen musste, das weit über einen »normalen« zeitgenössischen Liebesroman hinausgeht. Er ist der leibhaftige Tod, »lebt« seit Jahrhunderten und glaubt, er hätte alles im Griff, inklusive seiner nicht existenten Gefühle.

Ich weiß, das sagt jede Autorin bei jedem Buch über jeden ihrer männlichen Helden, aber vertrauen Sie mir, von diesem Mann werden Sie noch lange träumen. 

Alles Liebe,

Jenny xxx

Grim kommt … bald.

Liebe Leserinnen und Leser,

Grim kommt … bald.

Ich mag meine männlichen Charaktere alles andere als zahm – das wissen Sie, wenn Sie schon etwas von mir gelesen haben. Mein neuer Protagonist ist allerdings noch eine Spur dunkler als alle Männer vor ihm.

Grim ist kein Mensch, sondern der leibhaftige Tod.

Wenn man ihn zum ersten Mal sieht, kann einem wirklich der Schreck in die Glieder fahren. Er ist ziemlich groß, trägt einen schwarzen Ledermantel und hat langes schwarzes Haar. Das Reich, über das er gebietet, ist riesig und dunkel. Wenn ich dunkel sage, meine ich wirklich dunkel, so wie in lichtlos, finster, rabenschwarz, undurchdringlich finster.

Ich bin so aufgeregt und stolz und glücklich über diesen Liebesroman, dass ich immerzu an meinen außergewöhnlichen Helden denken muss. Was ich jetzt brauche, ist ein Wartezeitverkürzer! Was ist mit Ihnen? Haben Sie Lust auf einen Ausflug in das dunkle Reich von Grim?

Ja?

😀

Zuerst erzähle ich Ihnen etwas über das Cover. In meiner letzten E-Mail haben Sie ja bereits einen kleinen Ausschnitt gesehen, deshalb erzähle ich Ihnen heute etwas über die Entstehungsgeschichte.

Ich wusste von Anfang an, dass dieser paranormale Liebesroman mit dem ungewöhnlichen Helden ein besonderes Cover braucht. Da der Mann, um den es im Buch geht, in meinem Kopf bereits existierte, war es unmöglich, unter den vielen Covermodels genau den Mann zu finden, der dem Bild entsprach. Wenn die Augen passten, störten mich die Haare. Wenn die Haare stimmten, war der Gesichtsausdruck nicht der richtige. War der Oberkörper passend, störte mich die Haltung. Meine Einwände gipfelten in dem Satz »Er sieht einfach nicht aus, als würde er Cowboystiefel tragen«, was insofern Nörgeln auf hohem Niveau war, weil die Beine auf dem Bild gar nicht zu sehen waren. Welchen Gesichtsausdruck hat ein Mann, der Cowboystiefel trägt?

Irgendwann schlug meine Editorin vor, ein Cover illustrieren zu lassen.

Ja!

Die Idee war perfekt. Als ich die ersten Entwürfe der Illustratorin Rinna sah, musste ich erst einmal innehalten. Es fühlte sich an, als wäre sie in meinen Kopf gesprungen und hätte sich dort meine Vorstellung vom perfekten Grim angeschaut, eingefangen und aufs Papier gebracht (eigentlich auf den Bildschirm, aber auf Papier hört sich besser an).

Ich liebe Grims Gesicht, vor allem die Neigung des Kopfes, und den Mantel. Der Anflug von Bartschatten ist unglaublich sexy, die Nase perfekt und der Blick … ah, der Blick. Er verrät, dass Grim kein Jungspund mehr ist, sondern spricht von Erfahrung. Die Herausforderung darin lässt mich ganz altmodisch erschauern.

Er ist einer der heißesten, begehrenswertes Männer, die ich jemals geschrieben habe. Fast hätte ich gesagt „kennengelernt“, denn manchmal spüre ich seine Anwesenheit. Auch jetzt schaut er mir über die Schulter und schenkt mir eines seiner seltenen, schrägen Lächeln. Man kann also sagen, dass mir der Tod bei der Arbeit über die Schulter schaut.

Wie Sie gleich sehen, ist mein Grim Reaper kein dürres Skelett, sondern ziemlich gut gebaut. Ich weiß, man sollte nicht nur nach der äußeren Erscheinung gehen, aber ich möchte trotzdem wissen, wie Ihnen das Cover gefällt. Schreiben Sie mir, ich bin sehr neugierig!

Hier ist endlich das finale Cover, mit vorlautem Raben inklusive.

Apropos Rabe.

Vielen, vielen Dank für Ihre zahlreichen Vorschläge und Ideen, wie der freche Geselle heißen soll. Sie haben abgestimmt und sich für Lucian entschieden. Ich liebe den Namen, er ist perfekt, und noch mehr liebe ich den Gedanken, dass meine Leserinnen an der Entstehung meines Liebesromans mitgewirkt haben. 😀 Jemandem wie mir, den fast den ganzen Tag zuhause am Laptop verbringt und nur selten in die reale Welt auftaucht, bedeutet das sehr viel!

Das Buch erscheint am 18. Februar 2020 (geplant).

»Grim« ist der erste Teil einer Serie, kann aber ohne Probleme einzeln gelesen werden. Teil zwei ist übrigens schon in Arbeit, und ich kann versprechen, dass er Grim in nichts nachsteht.

Falls mein Grim Reaper Ihnen Angst macht, drohen Sie ihm einfach damit, dass Sie ihn bei mir anschwärzen – ich habe ihn erschaffen, ich sollte ihn bändigen können. Sie dürfen gerne versuchen, ihn zu küssen, wenn Ihnen der Sinn danach steht (Gefahr und Vergnügen oder Liebe und Tod trennt ja immer nur eine Haaresbreite). In dem Fall sollten Sie aber damit rechnen, dass Sie Mila auf den Plan rufen.

Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt.

Alles Liebe,

Jenny xxx

Coming soon

Liebe Leserinnen und Leser,

sind Sie bereit für einen Mann, der Ihnen weiche Knie und ein Flattern im Magen bescheren wird? Für einen, der die Dunkelheit dem Licht vorzieht und der nicht an die Macht der Liebe glaubt?

Sagen Sie Ja und erlauben Sie, Ihnen meinen verführerischen Helden vorzustellen. Er ist hochgewachsen, tätowiert, hat eine Narbe im Gesicht und fährt eine Harley. Soweit ist das für einen männlichen Protagonisten im zeitgenössischen Liebesroman nichts Besonderes, höre ich Sie sagen. Klischeealarm! Tätowierte Biker mit einem Stein in der Brust, wo eigentlich ein Herz schlagen sollte, gibt es viele. Ich höre Sie schon leise stöhnen: »Oh nein, Jenny, ich weiß genau, wie es weitergeht.«

Es ist nicht höflich von mir, Sie an dieser Stelle zu unterbrechen, ich weiß. Aber im Moment hüpfe ich auf und ab und kann mich nicht zurückhalten. Diese Geschichte zielt mitten ins Herz und das liegt vor allem am unwiderstehlichsten Helden, den ich jemals geschrieben habe.

Er ist nicht nur aufregend anders, sondern auch gefährlich, ja sogar tödlich.

Bevor es jedoch soweit ist und der unwiderstehlichste Held die Bühne betritt, den sie je in meinen Büchern getroffen haben, müssen Sie sich noch ein wenig gedulden. In der Zwischenzeit habe ich hier einen kleinen Ausblick auf das Cover:

Gefällt Ihnen, was Sie sehen? Was es mit der Münze auf seiner muskulösen Brust auf sich hat und wie der Rest von ihm aussieht, werden Sie bald mit eigenen Augen sehen.

Eine Sache ist jedoch noch ungeklärt.

Mein Held verbringt die Ewigkeit nicht allein. Er hat einen Begleiter, einen neunmalklugen, recht kecken Raben. Leider ist dieser Rabe noch immer namenlos.

Vor ein paar Tagen habe ich Sie gebeten, mir Namensvorschläge für einen Raben zu schicken. Danke für die vielen Einsendungen! Heute steht der nächste Schritt an. Mein Team und ich haben uns für sieben Namen entschieden, die in die engere Auswahl kommen. Die letzte Entscheidung dürfen Sie treffen. Klicken Sie einfach auf den Namen, der Ihnen am besten gefällt, und Ihre Stimme wird gezählt.

Entscheiden Sie einfach aus dem Bauch heraus!

Corven

Jax

Blackstick

Lucian

Mr. Hornpeck

Shorty

Jack

Ich bin sehr gespannt auf Ihre Entscheidung!

Alles Liebe,

Jenny xxx

2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

sind Sie gut ins neue Jahr gekommen? Hat der Alltag Sie schon wieder fest im Griff oder fühlen Sie sich auch noch, als wären Sie aus der Zeit gefallen?

Ich genieße die Zeit der Stille gerade sehr, die rund um die Feiertage herrscht. Nun ja, Stille ist vielleicht etwas übertrieben. Es stimmt zwar, dass wenig Verkehr herrscht und ich auf den Hundespaziergängen kaum jemanden treffe, aber Prinzessin Trude und Haudegen Fidel geben ihr Bestes, dass ich mich nicht allzu sehr an den Frieden gewöhne. Ein Beispiel gefällig?

Gestern kamen die Sternsinger zu uns.

Alles ruhig im Hause Foster

Die Heiligen Drei Könige kennen Fidel inzwischen und wissen, dass sie sein anfängliches Bellen ignorieren können. Er misstraut Leuten mit komischen Kopfbedeckungen zutiefst, außerdem haben sie geklingelt, ohne vorher seine Erlaubnis einzuholen und überhaupt, niemand außer dem Haudegen darf sich König nennen. Trude ist ja erst ein knappes Jahr bei uns und kannte die Sternsinger noch nicht. Und was macht man, wenn singende, verkleidete kleine Menschen vor der Tür stehen? Richtig. Wenn man Trude heißt, wirft man den Kopf in den Nacken und stimmt ein ohrenbetäubendes Wolfsgeheul an, dass die Sternsinger zum Verstummen bringt.

Peinlich, peinlich. Ich glaube aber, sie wollte nur mitsingen.

Alarm – Wer wagt zu klingeln
Im Zweifelsfall mitsingen

Den Segen haben wir trotzdem bekommen. Ob die Heiligen Drei Könige nächstes Jahr wiederkommen, steht aber wohl in den Sternen 😉

Haben Sie die Feiertage auch genutzt, um zu faulenzen und Dinge zu unternehmen, die Ihnen gut tun? Meine Tätigkeit in der meistens stillen Woche bestand vor allem im Fernsehen und Lesen. Ich habe jede Menge Serien und Filme geschaut, weil ich sonst oft zu müde bin, um eine ganze Folge zu sehen. Okay, ich bin auch diesmal auf dem Sofa eingeschlafen, sogar während ich „Sieben“ mit Brad Pitt und einem wahnsinnigen Serienkiller angesehen habe, aber das war auch ziemlich zu Beginn meines Serien- und Filmmarathons. Ich habe es geschafft, in „The Witcher“ hineinzuschauen (der Mann ist eine Augenweide, aber die Geschichte war nicht fesselnd genug um über Folge vier hinauszugehen), „Die purpurnen Flüsse“ als Serie (hm), „Star Trek Discovery“ Staffel 1 (ooooh, sooo viele tolle Plot-Twists), ein bisschen „Buffy“ (warum war ich eigentlich mal in Spike verliebt?). Mein Highlight war “Castle Rock“ frei nach Stephen King, auch wenn die Auflösung am Ende superblöd für mich war und sich anfühlte, als hätte ich einen Käsekuchen bestellt und Erbsensuppe bekommen. Wenn mein Mann es geschafft hat, mir die Fernbedienung zu entreißen, habe ich „Vikings“ halb mitgeschaut – nur halb, weil ich die Schlachtenszenen nicht ansehen kann, aber keinen Auftritt von Rollo verpassen wollte.

Wenn Sie eine Empfehlung für mich haben, welche Serie sich anzusehen lohnt und bei der ich es schaffe, wach zu bleiben, immer her damit!

Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Jahresanfang. Genießen Sie die Verheißung, die Aufbruchstimmung in der Luft, aber vergessen Sie nicht, sich selbst ab und zu etwas Gutes zu tun!

Sie werden bald wieder von mir hören. Ein neuer Liebesroman mit einem außergewöhnlichen Alphamann steht in den Startlöchern, und ich kann es kaum erwarten, meine Freude über dieses Buch mit Ihnen zu teilen.

Liebe Grüße,

Jenny und die schwarzen Bestien

Frohes 🎄 Fest

Liebe Leserinnen und Leser,

ein anstrengendes Jahr neigt sich dem Ende zu und hier bei mir gibt es noch einmal alles: Mein Mann hatte einen Autounfall und das Auto ist Schrott. Das Glas der Herdplatte ist gerissen, was in unserem kochaffinen Haushalt einer mittleren Katastrophe gleichkommt. Mein Doggenmädchen Trude hat Rücken. Ich habe eine Sehnenscheidenentzündung vom wilden Tippen und mein Haudegen Fidel entwickelt echte Machoallüren. Und mein Umfeld ist komplett im Weihnachtsstress – wer wünscht sich was, ist das alles auch genug, was sollen wir kochen, wo bekomme ich einen Öko-Tannenbaum … und so weiter und so weiter.

Ich kann den Jahreswechsel kaum erwarten, das können Sie mir glauben.

Aber wissen Sie was?

All diese Dinge haben mir eines deutlich gezeigt: Glück hat nichts mit Masse oder Geld zu tun, zumindest meistens.

Mein Mann hätte verletzt oder tot sein können, aber es hat nur den rollenden Blechhaufen erwischt. Es sind nur zwei Herdplatten verfügbar? Na und, dann gibt es Weihnachten statt des Drei-Gänge-Menüs eben Gulaschsuppe und zum Nachtisch Zitronencreme. Trude hat keinen Kreuzbandriss wie zum zweiten Mal in diesem Jahr vermutet, sondern Ischias. Sie bekommt Akupunktur und kann schon wieder toben.
Statt zu tippen nutze ich eben ein Diktierprogramm (das immer schwer irritiert ist, wenn die Hunde bellen, aber ein bisschen Verschnitt ist immer).

Und Fidel … nun ja. Ich liebe ihn, wie er ist, ob Macho oder nicht.

Ich glaube fest daran, dass alles Schlimme, was uns zustößt, auch sein Gutes hat. Statt gestresst am Herd zu stehen, werden mein Mann und ich uns mit unserer Familie zusammensetzen und mehr Zeit zum Reden haben. Ich bin (fast) dankbar für die gesprungene Herdplatte und den Schrotthaufen, der einmal ein Auto war, denn diese kleinen und großen Katastrophen in unserem Leben rücken die Perspektive wieder zurecht.

Dankbarkeit ist ein gutes Stichwort. Ich möchte Ihnen nicht nur fröhliche Weihnachten wünschen, sondern auch Danke sagen für Ihre Unterstützung in diesem anstrengenden Jahr. Ohne meine Leser, ohne Sie, gäbe es meine Bücher nicht! Danke von Herzen fürs Vorablesen, fürs Rezensieren, fürs Lesen.

Stellvertretend für mich wünschen meine beiden schwarzen Bestien Ihnen und Ihren Liebsten ein fröhliches Weihnachtsfest mit einem festlichen 5-Sekunden-Clip.

Ehrlich gesagt, habe ich lange geschwankt, ob dieser selbstgebastelte Clip in einem Newsletter für eine professionelle Autorin überhaupt seinen Platz hat. Ich bin nicht sicher, ob er so lustig ist, wie ich ihn finde, mit diesem mürrischen Gesichtsausdruck beider Hunde und den offensichtlichen Applikationen. Vermutlich vernebelt mir die Liebe zu den beiden Flitzepiepen die Sicht (unter uns: ich lache mich buchstäblich jedes mal kaputt, wenn ich mir das Video ansehe, was ungefähr einmal die Stunde der Fall ist). Eine kurze Umfrage in meinem Umfeld ergab eine gemischte Reaktion. Mein Bruder findet es eher witzig, aber es ist kein »Brüller«, mein Mann liebt das Filmchen genau so wie ich und meine Schwiegermutter rät uns, das Lächeln noch mal zu üben. Jetzt dürfen Sie selbst entscheiden, ob Sie es ansehen oder lieber darauf verzichten

In diesem Sinne:
Feiern Sie ein stressfreies, wunderschönes und fröhliches Weihnachtsfest. Kommen Sie gut ins neue Jahr! Wir hören im Januar voneinander.

Herzlichst,
Jenny
und die mürrischen schwarzen Bestien

PS: Auf Instagram können Sie mir noch bis zum Ende des Jahres mitteilen, wie der Rabe aus meinem nächsten Liebesroman heißen soll.

PPS: Ich hätte Ihnen gerne ein Bild von Fidel, Trude und mir mit blinkenden Rentiergeweihen auf dem Kopf geschickt, aber keiner von uns ist geduldig genug, um lange genug stillzuhalten!

PPPS: Hier ist noch das Rezept für die geniale Zitronencreme, ausreichend für 4 Personen:

400 ml Schlagsahne
2 Zitronen (unbehandelte)
100 g Zucker

  1. Die Sahne mit der Hälfte des Zuckers in einem Topf fünf Minuten köcheln lassen.
  2. Die Zitronen waschen und die Schale abreiben (nur die Schale, nicht das Weiße darunter, sonst wird es bitter) und den Saft auspressen. Restlichen Zucker, Zitronensaft und Schale in einem anderen Topf aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  3. Die Sahne leicht abkühlen lassen, dann zum Zitronensaft-Zucker-Zitronenschalen-Gemisch geben, sanft verrühren und zehn bis fünfzehn Minuten ziehen lassen. Nicht mehr kochen, auch nicht köcheln!
  4. Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb geben und in Dessertgläser verteilen. Im Kühlschrank fest werden lassen.
  5. Die Menge reicht für vier Erwachsene, die bereits eine Hauptspeise im Bauch haben, oder für zwei Erwachsene mit großem Desserthunger.