Der Puma: Schattenmond

Der Puma: Schattenmond

Paranormaler Liebesroman (18+)

Außenseiter. Killer. Bastard.
Man hat mich vieles genannt, und nichts davon ist eine Lüge.
Doch meine wahre Natur ist eine andere.


Mich rufen sie, wenn ihnen keine andere Möglichkeit mehr bleibt.
Doch meine Hilfe hat ihren Preis.
Die Spur des Mannes, der meinen Clan bedroht, führt nach New York.
Er verbirgt sich im Herzen dieses Molochs.
Ich werde sein Richter sein.
Ich werde sein Henker sein.
Er hat nur eine Schwäche: seine Tochter Hope.
Sie ist alles, was ich verachte – reich und verwöhnt.
Doch in ihrem Herzen entdecke ich etwas, das mir unter die Haut geht.
Mitgefühl.
Vielleicht sogar Liebe.
Das Raubtier in mir muss und wird sie haben – um jeden Preis.
Ich spüre tief in mir, ich muss mich in Acht nehmen. 
Sonst werde ich derjenige sein, der diesmal den Preis bezahlt.

In Jenny Fosters paranormalem Liebesroman erwartet sie eine mitreißende Geschichte, in der sich alles um eine unerwartet leidenschaftliche Liebe dreht. Spannungsreich, sinnlich und packend – das ist Der Puma.

Wer ist der Held in Der Puma? Ash ist ein Jäger, unter dessen menschlicher Haut sich ein Raubtier verbirgt. In seiner Brust schlägt das Herz eines Pumas, unerschrocken und loyal. Als Ash nach New York kommt, um den Mann zur Strecke zu bringen, der seinen Clan bedroht, weiß er: Die schöne Tochter seines Gegenspieler ist dessen einziger Schwachpunkt. Doch womit er nicht gerechnet hat, geschieht. Hope weckt in seinem menschlichen Herzen Gefühle…

Der Puma: Schattenmond ist erhältlich auf Amazon.
Länge: ca. 200 Seiten


Amazon Bewerter:

“Ich hab jetzt noch Herzklopfen…”

“…wieder ein Highlight.”

“Es hat mich sofort gepackt und in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist toll und ich muss sagen, es bereitet ein wahres Vergnügen, zu sehen, wie sich das reine Handwerk mit jedem weiteren Buch perfektionieren lässt. Frau Foster schreibt sehr flüssig und bildlich, hält den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht und erzählt die Geschichte sehr emphatisch.” -Amazon Top 500 Rezensent

“Ich konnte erst aufhören als die Geschichte zu Ende war. Mir gefiel die gut ausgewogene Mischung aus Spannung, Romantik, Erotik und Fantasy.”

“Herzflattern und Aufregung pur!”

“…hab bis zum Schluss mitgefiebert.”

“Der Wahnsinn des schnelleren Lesens hat mich gepackt und bis zum letzten Wort nicht losgelassen!”

“Der Spannungspegel nahm nicht einen Moment ab!”

“…in einer Nacht durchgelesen. Ich konnte den Kindle – bei dieser tollen Story – wieder Mal nicht vor dem Ende zur Seite legen.”

“Spannend bist zum Schluss.”

Wow, ich würde auch mehr Sterne geben.”-Amazon Rezensent

“Ich erwartete eine “normale” Liebesgeschichte mit den üblichen Twists und Tücken und einigen paranormalen Elementen, doch bekam viel mehr geboten: eine spannende Story, sympathische Charaktere und einen angenehmen Lesefluss. Eine absolut positive Überraschung, die mir fünf Sterne wert ist.”

“Ich muss sagen WOW.”


Teaser:

Ash streichelte ein letztes Mal über den nackten Rücken der Frau, die sich seiner Berührung entgegenstreckte wie eine Katze der Hand, die sie liebkoste.

Sie war keine Gestaltwandlerin, das hätte er bei ihrer Begegnung in der Stadtbibliothek gespürt, aber sie hatte definitiv etwas Katzenhaftes an sich. Ihre grünen Augen hinter der Brille mit den schwarzumrandeten Gläsern hatten ihn herausfordernd angefunkelt, als er sich bei ihr nach den Möglichkeiten erkundigte, die letzten Ausgaben verschiedener New Yorker Tageszeitungen gezielt nach bestimmten Meldungen zu durchforsten. Ash hatte ihre Bereitschaft erkannt, so unmissverständlich wie der Jäger in ihm die Beute witterte.

„Warum nutzen Sie nicht einen unserer Internet-Arbeitsplätze?“ Sie deutete mit der sommersprossigen Linken (an der sie keinen Ring trug, wie er sofort sah) auf einige Computer am anderen Ende des Raumes. „Wenn Sie möchten, zeige ich Ihnen ein paar Tricks, wie Sie ihre Suche einschränken. Ich weiß ja nicht, wie viel Zeit Sie haben…“

Von diesem Moment an hatten die Dinge ihren Lauf genommen. Als er sich über sie beugte, um einen deutlicheren Blick auf den Bildschirm zu bekommen, hatten sich ihre Nackenhaare aufgestellt, als ob sie die Gefahr spürte, die von ihm ausging. 

Doch in dieser Nacht war das einzige Risiko, das sie einging, keines, das sie bereuen würde. Für wenige Stunden wollte er ihren geschmeidigen Körper, nicht mehr und nicht weniger. Er lächelte in der Erinnerung daran, wie köstlich sie geschmeckt hatte und wie sich ihre sanft gerundeten Hüften erst seinen Händen und dann seinem harten Schaft entgegengebogen, um ihn so tief wie nur möglich in sich aufzunehmen. Als sie kam, hatte sie seinen Namen gerufen, beim dritten Mal kaum lauter als ein Seufzen. 

Obwohl der Puma in ihm bereit war, sie ein weiteres Mal zum Höhepunkt zu bringen, kannte Ash die Grenzen menschlicher Frauen und hielt das Raubtier zurück. Doch die Bibliothekarin hatte ihn überrascht, indem sie sich auf den Bauch rollte und ihm ihren hübschen, apfelförmigen Po entgegen reckte und ihn mit unmissverständlichen Worten bat, Dinge zu tun, die ein braves Mädchen nicht zu denken wagte.

Er schlüpfte in die Jeans und schnappte sich ein T-Shirt. Ash hatte die Informationen bekommen, die er brauchte, und noch eine unerwartete Dreingabe bekommen, aber nun war es höchste Zeit, aufzubrechen. Er musste seinen Bruder, eigentlich Halbbruder, abholen, der auf ausdrücklichen Wunsch ihres Vaters mit ihm nach New York reiste, um ihn „zu unterstützen“.

Er setzte sich auf den Rand des Bettes, schob das Haar der Frau zur Seite und küsste ihren Nacken. Ihr aufforderndes Seufzen ignorierte er. „Danke für die wunderbare Nacht“, sagte er und stand wieder auf. „Kaffee steht auf dem Küchentisch. Ziehst du die Tür hinter dir zu?“ 

Keine Versprechen, keine Bindungen. 

Solange er sich an sein ungeschriebenes Gesetz hielt, die Nacht nicht zu wiederholen, egal wie groß die Verlockung war, würde er sie nicht enttäuschen müssen.

* * *

Acht Stunden später hielt er an einer Tankstelle auf der Interstate. Sein Bruder, der den größten Teil der Fahrt selig schlummernd auf dem Beifahrersitz verbracht hatte, rieb sich den Schlaf aus den Augen. 

„Holst du uns einen Kaffee?“ 

Den größten Teil ihrer Fahrt hatten sie noch vor sich, aber Ash wollte wenigstens Chicago erreichen, bevor sie sich ein Motel suchten.

Nolyn grummelte, aber so leise, dass Ash nicht darauf eingehen musste. Er hob die Augenbrauen, was genügte, um den jüngeren Pumashifter zur Räson zu bringen. So sehr er seinen Bruder liebte, konnte er doch nicht die Augen vor der Tatsache verschließen, dass seine Eltern Nolyn ziemlich verwöhnt hatten. Ash schätzte die zweite Frau seines Vaters sehr, aber wenn sie einen Fehler hatte, dann war es ihr viel zu weiches Herz gegenüber ihren Kindern. Was auch ihn selbst einschloss, wie Ash zugeben musste und spürte, wie sich seine Lippen zu einem Lächeln verzogen. Nolyn würde es auf jeden Fall guttun, für eine Weile aus dem Reservat herauszukommen. 

Als sein Bruder zurückkam, drückte ihm Ash die Zeitungsausschnitte in die Hand, die er tags zuvor in der Bibliothek kopiert hatte. 

„Hier“, sagte er. „Ich bin sicher, dass wir eine erste Spur haben, aber ich möchte deine Meinung hören.“

„Vier Augen sehen mehr als zwei, oder?“ Obwohl sich Nolyn Mühe gab, einen undurchdringlichen Gesichtsausdruck aufzusetzen, spürte Ash den Stolz seines kleinen Bruders.

„Auf jeden Fall“, erwiderte Ash und sah nach links, als er wieder auf die Interstate einbog. Seine Unruhe wuchs mit jeder Meile, die sie zurücklegten. Die Aussicht, die nächsten Wochen in der Großstadt zu verbringen, war nur einer der Gründe für seine ansteigende Wachsamkeit. Er hatte gehört, dass New York fest in der Hand der Panther war, und während er sicher war, die uralte Feindschaft zwischen Pumas und den Schwarzfelligen lange genug ignorieren zu können, um seine Aufgabe zu erfüllen, war er bei Nolyn nicht so sicher. Er erinnerte sich nur zu deutlich an die Schauergeschichten über menschenfressende Panther, die man den Kindern im Reservat erzählte: Wenn du nicht brav bist, kommen die Schwarztatzen und holen dich. Oder an die Hänseleien der anderen Kinder, die behaupten, er wäre ein Wechselbalg und der echte Ash sei bei der Geburt von den Panthern gegen eines ihrer eigenen Kinder vertauscht, ohne dass seine weiße Mutter es gemerkt hätte.

Wie auch immer, dachte er und sah auf die Interstate, die sich endlos vor ihm erstreckte. Er war sicher, dass er seiner Beute auf der Spur war und nichts weiter brauchte als ein wenig Geduld und die Gnadenlosigkeit des Jägers, der das Wild hetzte.

Drei Tage später, New York

Der Aufzug, der ihn zur Dachterrasse der Vandermeres beförderte, kam zum Stehen. Ash reichte der älteren Frau, die er überredet hatte, ihn als Begleiter mit auf die Wohltätigkeitsparty zu nehmen, seinen Arm, und sie drückte ihn sanft. Die erstaunlich feinfühlige Lady spürte seine Andersartigkeit, obwohl der Puma sich zurückhielt, bis Ash ihm einen anderslautenden Befehl gab. Die ersten Minuten, die er auf Vandermeres Empfang verbrachte, wollte Ash als Mensch erleben, bevor er das Raubtier auf die Pirsch schickte. Oft half ihm die Mischung aus der menschlichen und der animalischen Sichtweise, ein umfassenderes Bild der observierten Person zu erschaffen, als es die Beschränkung auf eine seiner beiden Seelen getan hätte.

Die Türen öffneten sich und gaben den Blick frei auf die Creme de la Creme der New Yorker Reichen und Schönen. Stimmengemurmel, dezentes Lachen und die Klänge des Streichquartetts, das sich diskret im Hintergrund hielt, trafen an sein Ohr. Seine Augen nahmen die teuer gekleideten und mit Juwelen geschmückten Frauen wahr, die an den Armen ihrer Männer hingen, die ihre vermeintliche Macht wie einen Mantel trugen.

Dann geschah etwas, mit dem er nicht gerechnet hatte. 

Ein Duft, so süß wie nichts anderes, erreichte seine Nase und weckte den Puma aus seiner abwartenden Haltung. Das Raubtier spreizte die Krallen, drehte den Kopf und machte die Verursacherin des verführerischen Geruchs im gleichen Augenblick ausfindig wie Ash.

Rotblondes Haar leuchtete in der schummerigen Partybeleuchtung auf wie eine Fackel, die ihm den Weg wies. 

Eine kurvige Figur, deren Anschmiegsamkeit Ash spürte, obwohl sie eine Distanz von mehr als 12 Schritt trennte. Sie war schön, daran gab es keinen Zweifel, aber was ihn selbst über die Entfernung so zielsicher traf wie eine Kugel aus dem Lauf einer Waffe war ihre unbestreitbare Sinnlichkeit. Ihre straffen Brüste wippten über einer schmalen Taille, die nahtlos in runde Hüften überging. Seine Finger sehnte sich danach, ihre fraulichen Kurven zu liebkosen, ihre glatte Haut erst mit seinen Händen und dann mit seiner Zunge zu erkunden. Ohne auch nur ein Wort mit ihr gesprochen zu haben, wusste Ash, wie er sie verführen würde – langsam mit einem Streicheln, mit Händen, die ihre fiebrige Haut liebkosten, bis sie es nicht mehr erwarten konnte, ihn ganz in sich zu spüren. Er hörte das Pochen ihres furchtsamen kleinen Herzens. Das Geräusch fand seinen Widerhall in seinem Körper, verstärkte das erwartungsvolle Kribbeln auf seiner Haut und in seinen Lenden. Das Raubtier in ihm hob den Kopf und witterte.

Er blinzelte und sah Augen, so grün wie die Wälder seiner Heimat.

Hope Vandermere, die Tochter des Mannes, den er verfolgte, sah ihn an.

Das Biest in ihm taumelte.

Ende des Teasers.

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